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Bienen- oder Wespengiftallergiker, die eine Hyposensibilisierung erhalten, werden kontrolliert von den jeweiligen Insekten gestochen, um das Ansprechen der Therapie zu überprüfen.

SLK-Lungenklinik Löwenstein, 09.05.2017

Kliniken schließen sich zu Allergiezentrum zusammen

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Die allergologisch tätigen Kliniken des SLK-Klinikums haben sich zu einem Allergiezentrum zusammengeschlossen. Zu dem neuen Zentrum gehören am Gesundbrunnen die Klinik für Dermatologie, Allergologie und Phlebologie, die Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, die Klinik für Augenheilkunde, die Klinik für Innere Medizin I sowie die Kinderklinik. Der Löwensteiner Partner ist die Klinik für Pneumologie und Lungenheilkunde der Lungenklinik.

„Allergische Krankheiten nehmen zu und werden vor allem immer komplexer“, sagt Privatdozent Dr. Philipp Amann, Sprecher des Allergiezentrums. Deswegen sei es in vielen Fällen sinnvoll, Kollegen verschiedener Fachrichtungen einzubeziehen. Im Rahmen des Allergiezentrums gibt es regelmäßige Fallkonferenzen, in denen die bestmögliche Behandlung für die Patienten besprochen wird. „Klassische Fälle sind zum Beispiel Kinder mit einer Insektenallergie. Dann arbeiten die Kinder- und die Hautklinik eng zusammen. Bei Asthma-Patienten sind die Lungenexperten der Klinik Löwenstein gefragt.“ Einen Austausch zwischen den Kliniken habe es auch vor Gründung des Zentrums bereits gegeben, jetzt sei dieser allerdings deutlich intensiver und strukturierter. „Bisher gibt es nur wenige solcher Zusammenschlüsse in Deutschland, unter anderem an der Berliner Charité. Wir freuen uns, dass wir durch das Allergiezentrum in Heilbronn nun eine noch bessere Versorgung der Patienten sicherstellen können.“

Auch die Fachärzte der Region sollen von den Erkenntnissen der SLK-Ärzte profitieren. Ein Schwerpunkt des Allergiezentrums wird auf der Fort- und Weiterbildung liegen. So ist es zum Beispiel möglich, die Weiterbildung zum Facharzt für Allergologie an den SLK-Kliniken zu absolvieren. Der Startschuss für das Allergiezentrum fiel am vergangenen Wochenende mit einem Symposium mit rund 135 niedergelassenen Ärzten, die ihr Wissen über Allergien intensivieren wollten.

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